Über uns


Hintergrund & HistorieDirk Schneider und Uwe Leppert

Alle modernen Menschen unserer Zeit sind mit zunehmendem Maße immer größeren Umweltbelastungen und Stress ausgesetzt. Die sogenannten Zivilisationskrankheiten, z.B. Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Alzheimer, Stoffwechselstörungen, Krebs in allen Varianten, Lebensmittelunvertäglichkeiten u.v.m., sind auf dem Vormarsch.
Um solche Krankheiten zu vermeiden oder zu mindern, brauchen wir hochwertige, gesunde Lebensmittel. Doch hochwertige Lebensmittel können nur von gesunden Pflanzen und Tieren stammen. Es muss ökologisch und nachhaltig produziert werden, ohne nach immer höheren Profiten bei der Produktion von Nahrungsmitteln zu streben. Mit  dem Bienenvitalgerät gelingt es unserem kleinsten Nutztier, zu gesunden und zu überleben.
Wir, die Firma Bienenvital GbR, möchten hier ein Gerät vorstellen, das ohne biologische Substanzen und chemische Präparate das Immunsystem unserer Bienen vitalisiert und als erwünschten Nebeneffekt die Varroamilbe nachweislich bekämpft. Wir möchten mit dem DIHEU-Bienenvital unseren Teil zur Rettung der Bienen beitragen. Der Thüringer Imkerbund bestätigt die Wirksamkeit dieses Gerätes. Wir helfen damit unzähligen Bienen, die durch die bisherigen konventionellen Behandlungsmethoden nicht überlebt hätten.
Es ist nicht unser Ansinnen, Imker zu missionieren oder von ihrer Betriebsweise abzubringen. Jeder kann nach eigenem Ermessen imkern. Wir bieten jedoch mit unserem Bienenvital eine wirksame Alternative zur herkömmlichen, die Bienen chemisch belastenden Behandlungsmethode.
Heute, da Nachhaltigkeit, Bio-Produkte und Demeter-Imkerei zu Megatrends avancieren, braucht es eine umweltfreundliche Behandlung gegen den Varroamilben-Befall. Eines der vielversprechendsten Verfahren ist dabei zweifelsohne die Hyperthermie. Die Hyperthermie macht sich die Temperaturtoleranz der Bienen zunutze: Bienen können Temperaturen von über 45°C schadlos ertragen, während der Schädling ab 38,6°C verendet bzw.fortpflanzungsunfähig wird. Wir, drei Gründer aus dem südthüringischen Schwallungen, haben ein Gerät entwickelt, das auf eben dieser Hyperthermie beruht. Der DIHEU-Bienenvital ist somit deutlich stressfreier für die Bienen als konservative Behandlungsmethoden. Das Gerät ermöglicht es von der Milbe befallenen Völkern, zu gesunden und „vital“ zu überleben.

Der Parasit Varroamilbe ist einer der Hauptgründe für das Sterben unserer Bienen. Diese Milbe ernährt sich saugend von der Hämolymphe, dem klaren, farblosen Blut der Bienen und Bienenlarven. Das schwächt den Birnenorganismus. In jedem Bienenvolk existieren nachweislich Bienenviren, mit denen das Bienenvolk leben kann. Zusätzlich werden durch die Milbe aber auch deren Viren übertragen. Die Bienenviren mutieren beim Zusammentreffen mit der Varroamilbe und es kommt dadurch zur Virusinfektion des ganzen Volkes.
Zitat aus der Schweizer Bienenzeitung 07/2014“[...] krankmachende Bienenviren tragen damit zunehmend zum Völkertod bei. Möglicherweise erklärt dies auch, warum die Varroatoleranz (Anzahl Milben, welche ein Bienenvolk erträgt, ohne einzugehen) der Bienenvölker in den letzten Jahren ständig zurückgegangen ist. Verluste durch Viren können Völker über längere Zeit unerkannt erleiden. Mit ihrer Masse „puffern“ sie diese Verluste ab. Die Pufferwirkung erschöpft sich aber bei ständiger Belastung mit krankmachenden Viren. Gerade sehr starke Völker brechen dann innerhalb von Tagen plötzlich und unerwartet zusammen.“
Die Varroamilbe verbreitet sich seit Anfang der 1980er in Deutschland und Westeuropa rasant. Sie ist mittlerweile in jedem Bienenvolk zu finden. Aber auch andere Einflüsse tragen zum Bienensterben bei: Viren, Monokulturen, Pestizide, Elektrosmog, Luftverschmutzung, Einschränkung der Lebensräume usw. Wenn auch nur ein Bruchteil an Rindern und Schweinen auf unerklärliche Weise (oder eben durch Parasiten) sterben würde, welch Aufschrei würde dann geben! Aber wen kümmern schon ein paar Bienenvölker... Mit unserer Arbeit wollen wir nicht zuletzt Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit unserer Bienen lenken.
Die Imker versuchen seit dem Vormarsch der Varroamilbe mit Schockbehandlungen biologisch (z.B. mit  Ameisensäure, Thymol, Milchsäure, Oxalsäure o.A.) oder auch chemisch (z.B. mit Bayvarol, Perizin u.Ä.) die Milbenpopulation einzudämmen und ihre Bienenvölker zu retten. Aber jede dieser Behandlungsmethoden hat unerwünschte Nebenwirkungen. Die Säurebehandlungen sind eine extreme Belastung für die Bienen, weil sie deren Atmung beeinträchtigen, sind dazu auch für den Imker nicht ungefährlich. Viele Bienen verenden qualvoll, die Brut wird geschädigt und in vielen Fällen stirbt auch die Königin. Einige Imker, speziell in Österreich, sind durch den unachtsamen Umgang mit Oxalsäure verstorben, die Oxalkristalle haben sich in Leber und Nieren festgesetzt. Die chemischen Präparate lagern sich zusätzlich im Wachs an und gelangen dann wiederum über den Honig in die Nahrungskette des Menschen.
Forschungsstudien besagen, dass die herkömmlichen Behandlungsmethoden, die Varroamilbe zu bekämpfen, nicht mehr ausreichend sein werden. Die Milben entwickeln bereits Resistenzen gegen einige der chemischen Präparate. Die fortschreitenden Bienenvölkerverluste können schon ein erstes Indiz hierfür sein.
Die thermische Behandlung der Bienenvölker mit DIHEU-Bienenvital hingegen hat keine Nebenwirkungen.

Kurze Chronologie:

Bis vor einigen Jahren behandelte ich, Dirk Schneider, meine Bienenvölker mit Ameisensäure gegen die Varroamilbe. Mir war von Anfang an nicht wohl bei dieser Behandlungsmethode, weil unzählige Bienen die Behandlung nicht überlebten. Doch es war für mich die einzige Aternative zu medikamentöser Behandlung und dazu, meine Bienenvölker einfach ihrem Schicksal zu überlassen. Die Bienen wurden dabei tagelang säurehaltiger Luft ausgesetzt. An besonders warmen Tagen flüchteten sie sogar aus dem Bienenstock.
Also machte ich mir meine Gedanken und beschäftigte mich intensiv mit der Varroamilben-Bekämpfung. Ich stieß dabei bald auf das Hyperthermie-Vverfahren. Es gab und gibt sicherlich mehrere Versuche, die Varroamilbe mit Wärme zu bekämpfen, solch eine Behandlung gegen die Milben ist nicht neu. Wissenschaftler aus der ehemaligen Sowjetunion experimentierten damit seit Beginn der 80er Jahre. Warum dieses Verfahren in Vergessenheit geraten ist, weiß man nicht. Die Hyperthermie funktioniert: Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass sich ab einer Temperatur über 38,6°C die Eiweiße im Körper der Milbe derart verändern, dass sie daran zugrunde geht bzw. so geschädigt wird, dass sie sich nicht mehr vermehren kann. Die Bienen dagegen können Temperaturen bis 45°C gut vertragen. Die Behandlung mit Wärme ist für Bienen wesentlich stressfreier als durch Medikamente und hat keine Nebenwirkungen.
Es gibt bisher ein funktionierendes Gerät mit denen die Brutwaben behandelt werden. Zwar hält sich die Varroamilbe bevorzugt in der Bienenbrut auf, zu finden ist sie allerdings überall im Bienenvolk. Warum also nur die Brutwaben behandeln? In der Spitzenzeit legt die Königin täglich ca. 1000-1200 Eier. Der Imker kann nicht alle paar Tage durch Entnahme der Brutwaben Unruhe in das Bienenvolk bringen. Kann dochman nicht gleich das ganze Volk behandeln? Mit dieser Idee wandte ich mich an den erfahrensten Imker unseres Vereins, Heinz Heß (geb.1935). Er hat gelächelt und nahm mich mit auf seine Scheune, um mir eine selbstgebaute Bienenheizung aus einem Küchenherd zu zeigen. Dafür würde das Technikmuseum in München sicherlich einen Ausstellungsplatz zur Verfügung stellen!
„Wir waren schon einmal in den 1980er Jahren so weit – hatten aber noch nicht die Mittel und Regler die es heute gibt“, sagte Heinz, und so landete das Teil auf der Scheune. Also haben wir in dessen Archiv gekramt, haben Bücher und Imkerzeitungen gewälzt, bis wir auf einige interessante historische Abhandlungen eines Imkers von 1914 ((Buttel Reepen: “Das Leben und Wesen der Biene“) und vom Bienen Institut Hohenneundorf aus dem Jahr 1960 („Die Sinne der Biene“) gestoßen sind. Das war die sogenannte Initialzündung.

Das Gerät:

Wir begannen, ein auf thermischer Basis beruhendes Gerät zu entwickeln, dass unabhängig von der Beutengröße – auch für Hinterbehandlungsbeuten, Top Bar Hive u.ä. – funktioniert und mit welchem das ganze Volk behandelt werden kann. Den DIHEU-Bienenvital. Das Gerät ist so konstruiert, dass die empfindlichen Sinne der Biene nicht gestört werden. Es ist einfach in seiner Anwendung und leicht bedienbar. Der Imker sieht an 4 Displays, was während der Behandlung im Volk passiert. Und das Gerät hat Sicherheitseinrichtungen, damit keine Bienen zu Schaden kommen. Es funktioniert auch mit einem Spannungswandler 12V an Autobatterie, um auch bei Wanderimkern stromunabhängig zu arbeiten.
Das komplette Bienenvolk wird auf das Gerät aufgesetzt. Wir arbeiten mit Präzisionstemperaturfühlern, die auf Mittelwertbildung regeln und erreichen somit eine präzise Erwärmung. Ein ausgeklügeltes Lüftungssystem sorgt für ausreichend Sauerstoff während der Behandlung und vermeidet sogenannte Hotspots. Ein Ultraschallbefeuchter mit zugehöriger Regelung sorgt für konstante Luftfeuchtigkeit und vermeidet eine Austrocknung der Brut. Der DIHEU-Bienenvital läuft komplett selbständig, schaltet nach festgelegter Zeit ab und lässt das Flugloch automatisch öffnen, die Bienen können ins Freie. Der Imker kann sich während der Behandlung anderen Dingen widmen. Es ist also auch möglich ein Volk morgens auf das Gerät zu setzen und es abends wieder abzunehmen.
Das Gerät hat Sicherheitseinrichtungen. Wir haben die Regelung so konstruiert, dass bei Fühlerbruch sofort Heizung und Befeuchtung abgeschaltet werden. Bei Übertemperatur der Heizung schaltet diese ebenfalls ab, das Flugloch wird automatisch geöffnet, so dass die Bienen können sofort ins Freie können, und ein leistungsstarker Ventilator bringt umgehend ausreichend frische Luft in die aufgesetzte Zarge.

Zusammenfassung der Funktionsweise:
(Je nach Anwendung) Elektroanschluss herstellen, Flugloch schließen, Bienenzarge/Brutraum/Honigraum aufsetzen, Fühler einsetzen, Sollwerte eingeben – fertig.
Der „DIHEU-BIENENVITAL“ stimuliert das Immunsystem der Bienen und hat bei der Anwendung den positiven Nebeneffekt, dass Varroamilben in großer Anzahl getötet bzw. dauerhaft so geschädigt werden, dass sie fortpflanzungsunfähig sind.
Unsere Erfahrungen zeigen, dass es sinnvoll ist, eine Erstanwendung mit DIHEU-Bienenvital im Frühjahr durchzuführen, um die Völker so zeitig wie möglich zu vitalisieren. Durch eine Frühjahrsbehandlung mit DIHEU-Bienenvital entfällt das Ausschneiden der Drohnenbrut. Die Bienen arbeiten sich weniger ab, um den Drohnenrahmen immer wieder auszubauen. Sie müssen viel zusätzliche Energie aufwenden, um Wachs zu produzieren. Die Königin wird wiederholt dazu genötigt, dort hinein unbefruchtete Eier zu legen, aus denen sich die Drohnen entwickeln. Der Imker schneidet dann die Drohnenbrut aus und dezimiert dadurch die Milbe. Wir sind der Auffassung, dass sich durch dieses zusätzliche Ausschneiden die Milbe verstärkt vermehrt. Andere Imker schneiden die natürliche Drohnenbrut aus, die die Bienen bevorzugt am Rand der Waben anlegen. Diese Maßnahme ist zwar wirksam, bedeutet jedoch einen empfindlichen Eingriff in die Harmonie und Abläufe des Bienenvolkes. Das Bienenvolk ist ein so komplexer Organismus, bei dem alles präzise aufeinander abgestimmt ist. Das Ausschneiden der Drohnenbrut schadet dem ausgewogenen, natürlichen Gleichgewicht zwischen Arbeiterinnen und Dohnen. Eine von den Arbeiterbienen bestimmte Anzahl von Drohnen wird im Bienenvolk dringend benötigt. Die Arbeiterinnen registrieren sofort, wenn die Drohnenbrut fehlt und beginnen unverzüglich neue Drohnenzellen zu bauen. Die Königin muss diese Drohnenzellen dann neu bestiften. Hierfür müssen die Bienen und die Königin wieder zusätzliche Energie aufwenden. Sie arbeiten sich ab und müssen auch mehr Nahrung aufnehmen um sich zu regenerieren. Diese zusätzliche Belastung dezimiert somit zusätzlich die Bienen und auch die Honigerträge. Spätfolgen sind schwächere Völker für die Winterzeit.
Diese Wärmebehandlung im Frühjahr hat einen stimulierenden Effekt für das Brutverhalten der Völker. Die Tageszeit der Behandlung, mit DIHEU-Bienenvital spielt keine Rolle – es kann auch bei normalem Flugbetrieb behandelt werden. Während diesen Behandlungen sammeln sich dann einige Flugbienen außen am abgesperrten Flugloch, weil sie ihre Königin wahrnehmen. Diese Bienen sind ebenfalls ruhig. Es erwies sich als vorteilhaft, bei mehrzargigen Völkern nur den Brutraum zu behandeln und die oberen Zargen für die Zeitdauer der Behandlung auf den Wanderboden zu stellen, damit die ausgeflogenen Bienen dieses Volkes zunächst weniger die Orientierung verlieren und besser den gesammelten Pollen und Nektar in die Beute bringen können.
Weitere Behandlungen mit dem DIHEU-Bienenvital werden in den gleichen Zeiträumen durchgeführt, in denen die Bienenvölker sonst mit konventionellen, herkömmlichen Methoden behandelt werden.

Wir haben, mit dem DIHEU-Bienenvital ein praxistaugliches, durchkonstruiertes, bienenfreundliches Gerät entwickelt. Es ist VDE-geprüft und hat ein CE-Siegel. Dieses Gerät vereint über 65 Jahre praktischer Erfahrungen mit Bienen und der Imkerei mit dem neuesten Stand der Technik.  Der DIHEU-Bienenvital arbeitet komplett ohne mineralische, biologische bzw. chemische Präparate und sorgt für Wohlbefinden unserer Bienen.

Die Erfolge, sprich Milbenfall, sind sofort sichtbar. Es gibt weniger Völkerverluste im Winter.

Es ist für jede Beutengröße anwendbar(DNM, Zander, Dadant, Langstroth usw.).Es ist für Bio- und Demeterimker sowie für Belegstellen bestens geeignet.
Für den Imker, der mit Hinterbehandlung, Top Bar Hive oder Trogbeute arbeitet, ist es ebenfalls möglich, das Gerät anzuwenden. Es müssen lediglich die Rähmchen bzw. Tragleisten mit Bienen umgehangen und die dann ggf. leere Beute mit Heißluft behandelt werden.
Es ist möglich, auch Wildbienen/Wildbau zu behandeln.

Der DIHEU-Bienenvital ist urheber- und patentrechtlich geschützt.

Der DIHEU-Bienenvital ist auch anwendbar bei Brutkrankheiten, Königinnenzucht, Honigerwärmung, Wachsmottenbekäpfung usw., auch für die Belegstellen.

Falls Sie Fragen zum DIHEU-Bienenvital haben oder eine Vorführung, privat oder im Verein, wünschen, nehmen Sie am einfachsten hier Kontakt zu uns auf, oder wählen Sie ab 17.00 Uhr folgende Mobilfunknummer: 01712836436.

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Dirk Schneider
seit 2018 Bienensachverständiger des Landkreises Schmalkalden-Meiningen